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16 November 2017

Der KLEINGARTEN-KÖNIG ist ein voller Erfolg

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Der KLEINGARTEN-KÖNIG ist in Braunschweig, Hannover und den anderen Städten großartig angekommen. Ich möchte mich an dieser Stelle schon für Euer zahlreiches Erscheinen bedanken! Ihr macht jede Show zu etwas Besonderem, vielen Dank dafür!

Wir spielen von jetzt an auch an einigen Abenden in anderen Städten:

09.11. – 16.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig

17.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Wattenscheid

18.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Eisenberg

19.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Königslutter

20.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Attendorn

21./22.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig

23.11. – 25.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Theater am Aegi, Hannover

26.11.2017 „Der Kleingarten-König“, Schmallenberg

28.11.2017 – 14.12.2017 „Der Kleingarten-König“, Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig

15.12.2017 „Der Kleingarten-König“, Reichelsheim

16./17.12.2017 „Der Kleingarten-König“, Komödie am Altstadtmarkt in Braunschweig

18.12.2017 „Der Kleingarten-König“, Kamp-Lintfort

 

Hier habe ich noch ein paar Eindrücke für Euch:

Ensemble KLEINGARTENKÖNIG Ensemble KLEINGARTENKÖNIG Kleingartenkoenig hallo Zeitungsartikel BILD Hannover

Artikel Neue Presse, 21.11.2017

Artikel Neue Presse, 21.11.2017

 

Original-Artikel von Christian Seibt (Neue Presse Hannover)

Herrlich-komische Heinz Erhardt-Laubenpieper-Komödie

HANNOVER. Da schaut und hört man ganz genau hin – und kann es kaum glauben. Einfach klasse wie Schauspieler Patrick L. Schmitz Kult-Komiker und Kult-Wortakrobat Heinz Erhardt (1909-1979) in der flotten Heinz-Erhardt-Komödie „Der Kleingarten-König“ von Jan Exler verkörpert. Die insgesamt über 2000 Zuschauer an zwei Abenden im jeweils vollen Theater am Aegi, amüsieren sich köstlich über Schmitz, der als Heinz Erhardt den frisch selbst-gekündigten und nun arbeitslosen Finanzbeamten Willy Witzmann spielt. Eine Paraderolle für den 39-jährigen Schmitz, der faszinierend in die Rolle des legendären Multitalents Erhardt (Dichter, Schauspieler, Unterhaltungskünstler, Komponist…) eintaucht. Aussehen (Frisur, Kleidung), Habitus, Mimik, Gestik und, ganz wichtig, stimmlich-sprachlich, mit den berühmten Betonungen – Schmitz ist immer ganz nah am Original. In der liebevollen, idyllisch-knuffigen Laubenpieper-Kulisse mit zwei Kleingärtner-Häuschen (Bühnenbild: Wolfgang Heinrich) haut er – oft schelmisch und immer in erhardtscher, naiv-schwarzhumoriger Manier – die Pointen heraus: Wortspiele („Oh, ein Mruw. Nee, ist doch nur ein Wurm“), verdrehte Redewendungen („Nicht den Sand in den Kopf stecken“) und Gedichte im Erhardt-Stil („Der Spatz“). „Ein Gedicht. Ich fange von vorne an“ oder „Silizium!“, sagt Willy (Schmitz) freudig aufgeregt. So erntet er auch viele Lacher. Der biedere Willy soll sich um den Schrebergarten seines Freundes Horst Krüger (Klaus Krückemeyer) kümmern, denn der möchte seine gewonnene Reise antreten. Willy darf sogar die Kaffeedosen-Urne seines geliebten Wellensittich Hansi, ein versehentliches Staubsauger-Unfallopfer, auf der Parzelle versenken. Schnell lernt Willy Nachbarin Elvira Engel (Gaby Blum) und ihre Tochter Gaby (Aline Joers) kennen. Spaßige Dialoge und lustig Willys unbeholfene Flirtversuche. Die Idylle währt nicht lange. Ein Brief vom Kleingartenkolonie-Vorstandsvorsitzenden Erwin Kowalski (Kay Szacknys) bringt Stress: Die (hannoversche) Kolonie soll in Kürze einer Nudelfabrik weichen. „Flügel hoch, Frau Engel, lassen Sie sich nicht unterbuttern“, sagt Willy. Und sein subversiver Widerstand gegen die Obrigkeit keimt auf. Zusammen mit den Damen entwickelt er Strategien zur Rettung der Kleingärten. Doch ihre Ideen haben Tücken. Elviras Bezirzen des verheirateten Kowalski (Sie: „Du alter Charmeur“. Er: „Du alte Charmöse“) scheitert (lustig) an einer fehlenden Filmrolle. Und selbstvergrabene, auf alt getrimmte Porzellanscherben („Das Ei des Damokles“) erweisen sich als kontra-produktiv. Zudem verschwindet die „Hansi“-Urne, taucht wieder auf, allerdings ohne Original-Inhalt (Willy schnuppert: „Riecht irgendwie nach Thüringer Bratwurst“). Die Blechdose spielt dann aber noch eine gewichtige Rolle, so für den überkorrekten Archäologen Konstantin von Immig (ebenfalls Krückemeyer; Doppelrolle), der das Herz am rechten Fleck hat. Wunderbar lustig, wie Willy sich mit Kowalski anlegt und dem italienischen Nudelhersteller-Großunternehmer Lorenzo Mancini (Botond von Gaal) Paroli bietet – und ihm dabei immer neue Namen verpasst („Herr Miraculi“…). Beste Unterhaltung (Inszenierung: Andreas Werth) und eine wundervolle Hommage an den groß(artig)en Heinz Erhardt – mit tollen Darstellern. Viele Lacher und Zwischenapplaus  für die
Komödie im Theater im Aegi (Konzertdirektion Hannover). Am Ende kräftiger Applaus mit Jubel. Info: Wieder heute (Samstag: 25.11.) um 16 und 20 Uhr. Es gibt noch Karten.
(Text: Christian Seibt / sei)
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4 Sterne

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